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Die wichtigsten Klima-Tipps für Notebooks

Wusstest du, dass du mit der Wahl deines neuen Laptops eine ganze Menge für die Umwelt tun kannst? Schau doch mal, wie hoch der Energieverbrauch des Wunschgerätes ist. Hier gibt es große Unterschiede.

Übrigens: Allein für die Herstellung eines Laptops wird mehr Energie benötigt als für die anschließende Nutzung und Entsorgung! Achte am besten schon beim Kauf deines neuen Gerätes darauf, dass es auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und möglichst lange hält.

Alle Tipps auf einen Blick

  • Suche dir gezielt ein stromsparendes Gerät aus. Damit kannst du – im Vergleich mit einem „Stromfresser“ – 50-80 % Energie einsparen.
  • Je umfangreicher die Ausstattung eines Laptops, desto höher ist in der Regel auch der Energieverbrauch. Prozessoren, Grafikkarten und Bildschirm verbrauchen rund 75 % des Stroms. Überlege dir schon vorher, welche Ausstattung du unbedingt brauchst und worauf du vielleicht verzichten kannst.
  • Je länger du deinen Laptop nutzt, desto besser für die Umwelt! Informiere dich vor dem Kauf, wie lange die Garantiezeit für dein Gerät ist. Vielleicht gibt es neben der gesetzlich vorgeschriebenen zweijährigen Gewährleistung des Händlers auch eine Garantie des Herstellers von mindestens einem Jahr, besser zwei Jahren. Es kann sogar sinnvoll sein, eine kostenpflichtige Garantieverlängerung dazuzukaufen.
  • Wichtig ist auch, dass sich dein Gerät bei einem Defekt gut reparieren lässt und dass du es bei Bedarf nachrüsten kannst.

Öko-Siegel und weiteren Informationsquellen

Es gibt zwar verschiedene Produktsiegel, die gewährleisten, dass ein Produkt z.B. eine hohe Energieeffizienz, einen niedrigen Gehalt an Schadstoffen und eine gute Reparatur- oder Recyclingfähigkeit hat, z.B. der Blaue Engel, EPEAT Gold und das TCO-Siegel. Doch es gibt derzeit nur relativ wenige Laptops, die mit diesen anspruchsvollen Öko-Siegeln ausgezeichnet sind. Eine größere Auswahl von zumindest energieeffizienten Laptops findest du bei der WeGreen-Nachhaltigkeitsampel, bei der Deutschen Energie-Agentur oder bei der Stiftung Warentest.